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30.06.2010 - Geradstetten
We're Europe - Internationale Arbeit im CJD Geradstetten
von Melanie Schwader

We're Europe - Internatinale Arbeit im CJD Geradstetten
(von Melanie Schwader)
Vom 1. bis 8.8. findet in Remshalden das „Multinationale Sommercamp 2010“ statt. Eine Woche lang sind dann Jugendliche und junge Erwachsene aus vier Nationen eingeladen, sich bei gemeinsamen sportlichen und kreativen Aktionen näher kennen und verstehen zu lernen. Die interkulturellen Begegnungstage werden vom CJD Geradstetten in Kooperation mit dem Partnerschaftskomitee Remshalden sowie der Gemeinde Remshalden unter Einbindung der Stadtverwaltung Gournay, der Kath. Kirchengemeinde Etyek, einer slowakischen Partnerschule des CJDs sowie Jugendlichen aus Remshalden organisiert. Aus Remshalden werden insbesondere Schülerinnen und Schüler der Ernst-Heinkel-Realschule an der Jugendbegegnung teilnehmen, zu Gast sein werden Jugendliche im Alter zwischen 14 und 21 Jahren aus den Partnergemeinden Gournay-en-Bray (Frankreich) und Etyek (Ungarn) sowie Jugendliche aus Prakovce (Slowakei). Sämtliche Teilnehmer werden während des Sommercamps im Internat des CJD Geradstetten untergebracht sein. Auf dem interessanten und abwechslungsreich gestalteten Programm, welches unter Mithilfe des Jugendhauses Remshalden auf die Beine gestellt wurde, stehen zahlreiche erlebnispädagogische Unternehmungen, darunter Ausflüge und Wanderungen, sowie ein gemeinsamer Abschiedsabend.
Ziel der Jugendbegegnung ist es, vor dem Hintergrund eines zusammenwachsenden Europas die Kultur der jeweils anderen Teilnehmerländer besser kennen zu lernen, Solidarität und Toleranz über Grenzen hinweg zu wecken und den jungen Menschen damit das Gefühl einer aktiven europäischen Bürgerschaft zu vermitteln. Beschäftigen werden sich die Jugendlichen während der Projekttage im Besonderen mit dem Thema „Armut und Ausgrenzung“. An diesem Beispiel sollen die Teilnehmer in verschiedenen Arbeitsgruppen unter anderem herausfinden, welchen Einfluss die Kultur des eigenen Landes auf sie hat, wie Armut und Ausgrenzung entstehen und woran sie festgemacht werden. Durch das Arbeiten in gemischten Teams, in denen sich die Jugendlichen den Herausforderungen der Verständigung aufgrund unterschiedlicher Sprachen stellen, sollen vor allem das gegenseitige Verständnis und der Dialog gefördert werden.
Die Interkulturellen Begegnungstage werden hauptsächlich finanziert durch JUGEND für Europa – der deutschen Agentur für das EU-Programm JUGEND IN AKTION. Als eine von 33 Nationalagenturen arbeitet diese im Auftrag der EU-Kommission sowie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Aus dem Programm, das junge Menschen dazu ermutigen möchte, über europäische Themen nachzudenken und diese in die Diskussion über die Zukunft der Europäischen Union einzubringen, werden jährlich rund 300 Jugendbegegnungen in Deutschland gefördert.

Mehr Informationen sind im Internet erhältlich unter www.webforum-jugend.de.
Hinweis:
Der Inhalt dieses Projektes gibt nicht notwendigerweise den Standpunkt der Europäischen Union oder der Nationalagentur JUGEND für Europa wieder und sie übernehmen dafür keine Haftung.






